420er Segelteam Max Trippolt und Julian Meister
Ein paar Zahlen für unsere Mathematiker aus der Saison 2008
Doch um im Segelsport auch mit den ganz großen Nationen wie beispielsweise Neuseeland, Großbritannien oder Frankreich mithalten zu können, müssen wir jeden Segeltag nützen, denn in der vergangen Saison hatten wir “nur“ 125! Um auf solch eine hohe Zahl zu kommen müssen wir quer durch Europa von Spanien bis Griechenland fahren.

Foto: Der Transport unseres 420er von der WM (Athen) zur EM (Zadar).
Heuer waren das 15.000 Kilometer in ganz Eurpa von Spanien bis Griechenland! Das sind bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 90 km/h fast 200 Autostunden. Oder anders ausgedrückt ist das mehr als eine Woche Fahrzeit im Auto!
Unsere Jahresbilanz 2008
Unsere Bilanz ist dieses Jahr einfach umwerfend: Es fanden insgesamt 14 Schwerpunktregatten statt, davon waren wir bei 13 am Start. Aus österreichischer Sicht konnten wir 11 gewinnen und wurden zweimal Zweite! Auch bei der Weltmeisterschaft konnten wir als bestes österreichisches Boot mit Platz 6 in der Silverfleet ein duraus vertretbares Ergbnis einfahren. Aber bei der Jugendeuropameisterschaft kam alles noch viel besser. Unter 118 Starter aus der ganzen Welt konnten wir mit dem 16 Platz ein Ergebnis erzielen, das in den letzten Jahren kein Österreicher verzeichnen kann.
Alles in Allem kann man sagen, dass es eine super Saison mit vielen Höhepunkten war!
Landesmeisterschaft 2008 in Bregenz
Für die Vorarlberger Landesmeisterschaften 2008 im 420er und Optimist war, wie
für die österreichische Jugendmeisterschaft in Bregenz, Nordwind vorhergesagt.
Doch diesmal konnte sich die Großwetterlage wirklich durchsetzten. Wir liefen
zwar bei leichtem Westwind aus, aber der Wind war nicht regattatauglich und so
warteten wir auf den Nordwind der pünktlich mit 4 Windstärken kam. In der ersten
Wettfahrt starteten wir als Leeboot, bekamen den frischen Wwind vor unseren
Konkurrenten und bauten unseren Vorsprung bis ins Ziel weiter aus. Unglaublich
war einfach unser Bootspeed, an den keiner unserer Konkurrenten auch nur
annährend herankam. Die zweite Wettfahrt lief ähnlich ab, wir fuhren einen Start
– Zielsieg ein und konnten dem zweitplaziertem Boot beinahe einen ganzen
Raumschenkel abnehmen. In der dritten Wettfahrt starteten wir erstmals im Luv,
da die rechte Linienseite bevorzugt war, doch auf der linken Kursseite hatte es
den besseren Wind. Gemeinsam mit Benni und Lukas wendeten wir mit einem
Winddreher auf die rechte Seite, doch der Wind drehte immer weiter links. Somit
konnten wir nie wenden und waren somit auf der rechten Seite gefangen. Ein
deutsches Boot fuhr in der Zwischenzeit ganz auf die linke Seite, holte sich
dort den Linksdreher und war ca. 500 Meter vor uns. Doch dann fing die Wettfahrt
für uns erst richtig an! Da die Pumpingflag gesetz war konnten wir so viel
pumpen wie wir wollen und das taten wir auch. In dieser Wettfahrt segelten wir
im Gegensatz zu den Anderen wirklich mit 100 Prozent und das Ergebnis war, dass
wir uns dem deutschen Boot in Windeseile näherten. Auf jedem Schenkel konnten
wir fast 100 Meter aufholen bis wir auf der letzten Vorwind schon neben dem
führendem Boot waren. Doch dann flaute der Wind ab und wir konnten unsere tiefe
bis zur Leetonnne nicht mehr optimal fahren und das deutsche Team fuhr uns im
Lee durch. In der letzten Wettfahrt fing alles wieder von vorne an und wir
sichterten uns wieder einen souveränen Start – Zielsieg.
Am nächsten Tag war wieder Nordwind vorhergesagt, doch der kam leider zu spät
für weitere Wettfahrten. Somit gewannen wir vor den Brüdern Disch aus
Deutschland und Benni und Lukas. Super gesegelt sind auch Tobi und Clarence, die
sich mit dem vierten Gesamtrang die Bronzemedaille bei der Vorarlberger
Landesmeisterschaft sicherten.
Österreichische Klassenmeisterschaft am Attersee
Bei der letzten Schwerpunktregatta am Attersee, die gleichzeitig als österreichische 420er Klassenmeisterschaft ausgetragen wurden, konnten wir noch einmal zeigen, dass man bei allen Winden mit uns rechnen muss. Bei den schwachen Windverhältnissen standen wir den Leichtwindspezialisten um nichts nach. In der ersten Wettfahrt starteten wir noch passiv, holten dan Boot für Boot auf, bis wir uns bei der 1. Leetonne auf Platz eins fanden. Bis ins Ziel bauten wir unseren Vorsprung nur noch weiter aus. Doch in der anschließenden Wettfahrt hatten wir viel Pech, denn auf der linken Kursseite stand eine Windkante, die wir leider nie erreichten und dadurch verloren wir einige Boote. Doch dann ging es Schlag auf Schlag: Beim nächsten Start konnten wir die Konkurrenz sichtlich überzeugen, da wir als einziges Boot einen perfekten Steuerbordstart hinlegten und mit einem Start – Zielsieg unseren Vorsprung im Zwischenergebnis weiter ausbauten. In der vierten Wettfahrt an diesem Tag segelten wir einen ungefährdeten zweiten Platz ins Ziel.
Trotz unserer Spitzenplätze (1,5,1,2) lagen wir „nur“ an zweiter Stelle, denn Lena Hess und Elisabeth Smolka fuhren die Plätze 8,1,2,1 und konnten den achten Platz streichen. Somit waren sie Punktegleich mit uns, aber weil sie in der letzten Wettfahrt vor uns waren wurden sie vor uns gewertet.
Am nächsten Tag hieß es noch einmal vollen Angriff auf die Führenden. Nach einem soliden Start kämpften wir uns bis auf Platz drei nach vorne. Ganz im Gegensatz zu Lena und Elisabeth, die nur auf Platz sechs zu finden waren. Doch auf der zweiten Kreuz brach der Wettfahrtsleiter die Wettfahrt unerwartet ab und ließ uns weiter auf Wind warten, der allerdings nie kam. So mussten wir uns im Gesamtergebnis ganz knapp geschlagen geben, doch wir bewiesen einmal mehr, dass man bei jedem Wind mit uns rechnen muss!
Österreichische Jugendmeisterschaft in Bregenz
Wechselhaftes Wetter mit viel Sonne und wenig Wind prägte die Jugendmeisterschaft 2008 am Bodensee. Am ersten Tag konnte wegen Windmangel gar keine Wettfahrt gesegelt werden. Für uns hieß das, dass der Start zur ersten Wettfahrt am nächsten Tag auf 8 Uhr angesetzt wurde. Doch die Morgenthermik ließ uns im Stich und verblieben somit immer noch ohne Wettfahrt. Aber am Nachmittag kam der erlösende Westwind mit dessen Hilfe wir 4 Wettfahrten segeln konnten. Mit den Plätzen 5 und 4 konnten wir natürlich nicht zufrieden sein, aber anschließend gewannen wir zwei Wettfahrten in souveräner Manier. In der letzten Wettfahrt konnten wir mit einem Start – Ziel Sieg die Konkurrenz in Schacht halten. Im Zwischenergbnis lagen wir mit 2 Punkten Rückstand auf Lena Hess und Elisabeth Smolka an zweiter Stelle. An den nächsten Tagen konnten wir uns mit den Plätzen 5,2 und 9 vor dem letzten Tag das gelbe Trikot holen. Doch in der letzten Wettafahrt mussten wir taktisch gesehen einige schwierige Entscheidungen treffen. Dazu kam, dass der Wind unerwartet nach rechts drehte und uns fuhr das ganze Feld auf der rechten Seite vorbei. Im Gesamtergebnis bedeutete das den dritte Rang und den Vizejugendmeistertitel. Der erste Platz ging nach Deutschland und den österreichischen Meistertitel holten sich Lena Hess und Elisabeth Smolka.
Jugendeuropameisterschaft Zadar/Kroatien
Nachdem wir direkt von der WM in Athen zur Jugendeuropameisterschaft nach Zadar gefahren sind verbrachten wir die ersten zwei Tage nur auf dem Land bzw. auf dem Schlauchboot um uns zu eroholen.
Dann hatten wir noch zwei Tage Training, die wir hauptsächlich für Speedtests verwendeten. Sehr erfreulich war unser Leichtwindspeed, mit dem die anderen Boote zu kämpfen hatten.
Im Gegensatz zur WM in Athen war die Vermessung sehr oberflächlich und daher dauerte sie nicht lange und sie kostete uns auch kaum Energien.
In der Qualifikation konnten wir mit unserer Konstanz überzeugen und plazierten uns meistens zwischen den Plätzen 10 bis 15, doch auch ein 3 Platz schaute für uns heraus. Nach 2 Tagen mit optimalen Windverhältnissen zogen wir als zehnte souverän in die Goldfleet ein. Erwähnenswert ist auch noch, dass es neben uns noch 4 weitere österreichische Teams in die Goldfleet geschafft hatten.
Doch in der Goldfleet sah zuerst alles ganz anders aus. Der Wind bließ aus einer anderen Richtung und er war im Vergleich zur Welle sehr schwach, was den Binnenseglern das Leben nicht leichter machte. Mit zwei 23 Plätzen und einem 46 Platz konnten wir nach diesem Tag nicht ganz zufrieden sein, aber auch die anderen Segler machten große Fehler und so blieben wir im Zwischenergebnis an der Spitze dran. Am darauffolgendem Tag konnten wir uns wieder erfangen und einen 14 Platz in der Goldfleet ersegeln und damit stieg unser Selbstvertrauen wieder. In den nächsten zwei Wettfahrten konnten wir diese starke Leistung mit den Plätzen 13 und 12 unterstreichen. Für den letzten Tag war endlich Starkwind vorhergesagt, auch wenn es beim Einsegeln nicht danach aussah. Wir hatten einen super Start auf der rechten Seiten und fuhren auch als erstes Boot nach rechts. Leider verpassten wir den richtigen Moment das Feld abzukassieren, doch wir waren noch gut im Spitzenfeld dabei. Aber an der ersten Luvtonne begingen wir einen Regelverstoß und mussten eine 720 Grad Drehung ausführen, die uns ein paar Boote kostete. Doch bis zum Ziel konnten wir noch einige Gegner überholen und überquerten die Ziellinie als 22.
In der letzten Wettfahrt hatten wir wieder einen guten Start, kontrollierten das Feld und lagen zwischenzeitlich sogar an dritter Position und beendeten die Wettfahrt auf dem 8 Platz. Erst an Land erfuhren wir, dass wir einen Frühstart hatten und somit disqualifiziert wurden. Mit dem 16 Platz im Gesamtergebnis können wir auf jeden Fall sehr zufrieden sein, auch wenn ohne dem Frühstart noch mehr möglich gewesen wäre. Doch immerhin waren 117 Boote aus ca. 20 Nationen am Start. Simon Meister wurde mit seinen Vorschoter David Hussel als zweitbester Österreicher 37.
Weltmeisterschaft in Athen
Nach einer mühsamen Vermessung fing die Regatta endlich an. Am ersten Tag hatten wir Westwind, den es in Athen eigentlich fast nie hat, aber eben bei der WM. Er war recht stark und wurde auch von der Thermik beeinflusst. Das Ergebnis war ein sehr instabiler Wind der ca. 20 Grad drehte. Daher musste auch die erste Wettfahrt vor der ersten Vorwind abgebrochen werden. Doch die Windverhältnisse änderten sich im Laufe des Tages kaum. So kam es vor, dass man schon auf der Kreuz den Spinnaker setzen konnte, oder dass man auf der Vorwind zum Wenden gezwungen wurde. Doch weder die Dreher noch der starke Wind machte uns etwas aus. Nach diesem Tag lagen wir an der 58 Possition - sprich 7 Boote hinter der ersehnten Goldflotte. Am nächsten Tag änderte sich die Windsituation nur kaum, doch unsere Motivation stieg, da wir wussten, dass wir noch eine gute Wettfahrt für die Goldflotte brauchen. Doch leider verpassten wir diese trotz dreier Wettfahrten in der ersten Hälfte als 55 Boot denkbar knapp.
Zuerst waren wir schon etwas enttäuscht, dass wir es nicht in die Goldflotte geschafft haben, doch die WM geht auch in der Silverflotte weiter. Aber zuerst genossen wir den Abend bei einem gemeinsamen Essen mit den anderen Seglern und natürlich auch dem anschließenden Lay-day, den wir weiter südlich bei einem Strand verbrachten.
Nun hieß es Angriff in der Silverflotte! Sehr auffallend war, dass das der einzige Tag mit thermischen Winden war. Doch für uns machte das keinen Unterschied, weil die starken Dreher gab es auch diesmal. Dank unserer Konstanz konnten wir uns mit den Plätzen 17, 11 und 10 auf den fünften Platz vorarbeiten.
Am nächsten Tag bließ erstmals der Meldemi. Es ist der Nordwind in Athen, der noch viel stärkere Dreher als die anderen Winde aufweist. In der ersten Wettfahrt an diesem Tag hatten wir die Dreher sehr gut im Griff und konnten das Feld sicher kontrollieren. Bei der zweiten Luvtonne waren wir schon auf dem sicheren sechsten Rang, doch dann hieß es attackieren! Das gelang uns sehr gut und wir konnten Boot für Boot überholen und die Wettfahrt anschließend sogar noch gewinnen! Leider machten uns die Winddreher in den nächsten zwei Wettfahrten sehr zu schaffen und wir mussten uns mit den Plätzen 28 und 11 zufrieden geben. Im Zwischenergebnis bedeutete das den immer noch guten 7 Rang. Am vorletzten Tag wurde der Meldemi noch etwas stärker und wir konnten leider nur eine Wettfahrt segeln, die wir als siebtes Boot beendeten. Ein ähnliches Bild lieferte der letzte Tag, den wir großteils mit dem Verladen des Boots verbrachten. Im Endergebnis bedeutete das den sechsten Rang für uns, der durchaus vertretbar ist. Schade ist trotzdem, dass uns nur 7 Punkte vom Podium trennen!
Aber jetzt geht's erst einmal zur Siegerehrung und anschließend zur Abschlussparty im Club. Und morgen geht's dann auf zur Jugendeuropameisterschaft nach Zadar.
Die ersten drei Tage in Athen
Nach einer angenehmen Anreise mit Auto und Fähre kamen wir vor drei Tagen in Athen an. Nachdem wir im Club Stellung bezogen hatten, kümmerten wir um unser neues Boot, da das alte Boot seit einem Crash bei der Intervela am Gardasee unbrauchbar ist. Am nächsten Tag brachten wir dann das Boot auf Vordermann: Schrauben, boren, Leinen einfädeln bis es nicht mehr geht. Bei 40 Grad Celsius und mehr ist das gar nicht so einfach. Wir tranken einen Liter nach dem Anderen, was überaus wichtig ist. Schlussendlich konnten wir als Belohnung noch eine Stunde segeln gehen was uns sichtlich gut tat.
Heute kam noch ein schweizer Boot, das mit uns zusammen von Jean Paul trainiert wird, im Club an und wir hatten endlich gute Trainingspartner. Sehr erfreulich ist unser Speed mit dem neuen Boot, den wir hoffentlich bei der Regatta gut nutzen können.
Bis dann, wir halten euch auf dem Laufenden
Julian und Max
Intervela am Gardasee
Endlich ist die Schule vorbei und wir können beim Segeln wieder Vollgas geben. Gleich nach dem letzten Schultag fuhren wir an den Gardasee wo wir mit dem österreichischen 420er Kader trainierten. Der Tagesablauf hing vom Wind ab, aber meistens mussten wir um 7 Uhr aufstehen, damit wir den Vento optimal nutzen konnten. Nach 2 bis 3 Stunden genossen wir dann ein ausgezeichnetes Frühstück, das gleichzeitig auch das Mittagessen war. Nach einer erholsamen Pause ging es dann wieder auf den See. Meistens blieben wir so lange wie wir konnten am Wasser, sprich so lange der Wind anhielt. Das Ergebnis des Trainings war dank unserer VM Sails ein überragender Bootsspeed, den wir dann auch bei der Regatta sensationell umsetzen konnten.
Nach diesen intensiven Trainingstagen wurden wir bei der Intervela gefordert. 70 Boote aus 10 Nationen gingen an den Start. Am ersten Tag konnten wir mit den Plätzten 7,7 und 5 dank unserer Konstanz den dritten Platz einnehmen. Doch noch beeindruckender segelten an diesem Tag Julian und Philipp Autenrieth, die mit drei Wettfahrtssiegen die Konkurrenz schockierten. Doch am zweiten Tag änderte sich das schlagartig: Nach einem recht guten Start unsererseits war von dem deutschen Team keine Spur und wir waren umringt von Italienern. Bis zur ersten Luvtonne hatten wir uns schon auf Platz fünf vorgekämpft, doch das Feld lag sehr eng zusammen, sodass noch alles möglich war. Kurz vor der Leetonne wurden dann der Dritte und Vierte von der Jury gepfiffen und mussten sich entlasten, was für uns jedoch kaum einen Vorteil brachte, da wir zu diesen zwei Booten Innenposition hatten. Nun lagen wir an dritter Stelle und die Spitze war zum Greifen nahe. Auf der zweiten Kreuz konnten wir dann unseren super Speed mit guter Taktik koordinieren und uns in Führung bringen. Bis ins Ziel bauten wir dann unseren Vorsprung noch etwas aus und fuhren den ersten Wettfahrtssieg ein. In der nächsten Wettfahrt hatten wir leider keinen optimalen Start und mussten hinter nahezu dem ganzen Feld hindurchfahren, konnten uns aber Boot für Boot nach vorne kämpfen und den 16 Rang erreichen. Erwähnenswert ist auch, dass mit Florian Felzmann und Martin Lux, ein weiteres österreichisches Team einen Wettfahrtssieg einfuhr. Doch man muss wissen, dass Julian und Philipp an diesem Tag in beiden Wettfahrten mit den Plätzen 41 und 20 weit hinter uns waren. Der Start zur dritten Wettfahrt an diesem Tag wurde leider nach zwei Versuchen aufgegeben, da es immer wieder zu einem allgemeinen Frühstart kam. Beidesmal konnten wir mit tollem Starts überzeugen. Im Zwischenergebniss lagen wir hinter einem schweizer Boot an zweiter Stelle.
Am nächsten Tag waren wir noch bis zur Zielraume auf dem dritten Platz doch plötzlich schlugen wir zu und konnten diese Wettfahrt noch auf den letzten Metern für uns entscheiden.
Doch leider starteten wir in der nächsten Wettfahrt auf der falschen Seite, aber es gelang uns wieder einmal eine einwandfrei Aufholjagdt und wir konnten als 12. Boot die Ziellinie überqueren. Was wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wussten war, dass dies unsere letzte Wettfahrt für diese Regatta war. Zu diesem Zeitpunkt dachten wir schon, dass wir kaum mehr zu stoppen sind, doch die Italiener sahen das ganz anders: Beim nächsten Start wendeten Boote im Lee von uns und schneller als wir schauen konnten hatten wir ein riesiges Loch im Boot. Wir hörten nur einen lauten Knall und sahen das Gelkot fliegen und schon ist es geschehen. Unsere Tanks füllten sich mit Wasser und es war unmöglich diese Wettfahrt regulär zu beenden. Zu diesem Zeitpunkt waren wir nur damit beschäftigt unser Boot über Wasser zu halten. Anschließend wurde Max von Tobi nach Malcesine geschleppt während ich mit Dominique nach Riva fuhr und die Regatta für uns an Land – mit einem Antrag auf Wiedergutmachtung erfolgreich - beendete.
Schlussendlich wurde dann beschlossen, dass wir einen Durchschnittsplatz – in diesem Falle einen 6 Platz – für die letzten zwei Wettfahrten bekommen.
Im Gesamtergebniss konnten wir mit einem dritten Gesamtrang vor der WM – die in Athen vom 22 bis 31 Juli stattfindet - noch ein starkes Lebenszeichen von uns geben. Der Sieg ging an den deutschen Optimisten Weltmeister Julian Autenrith mit seinem Bruder Philipp. Die Ehre der Italiener retteten Federico Cattaneo und Fabrizio Nardi als Zweite.
Ich hoffe wir können euch direkt von Athen mit Informationen versorgen – also vorbeischauen lohnt sich.
Mfg Max und Julian
Schwerpunktregatta am Achensee
Wir freuten uns schon alle auf die 420er Schwerpunktregatta am Achensee, da 28
Boote am Start waren. Das verdanken wir vorallem den Deutschen, die sowohl im
Opti als auch im 420er zahlreich an den Start gingen. Nur die Wettervorhersage
entsprach nicht unseren Hoffungen. Mit Temperaturen um 10 Grad und Regen dachte
keiner an Wind, da der Achensee eigentlich ein Revier mit thermischen Winden
ist.
Doch am Samstag wehte bei starker Bewölkung, aber kaum Regen, ein mittelstarker
Nordwind, der aber nicht thermisch entstanden ist. Das merkte man spätestens an
den Winddrehern, die teilweise recht ausgeprägt waren. Es war sehr schwierig die
richtige Mischung zu finden, weil unter Land immer wieder Rechtsdreher im Spiel
waren, doch auf der anderen Seite war der Wind links etwas stärker und die
Kanten waren auch nicht ganz unentscheidend. Dazu kam der Start, der oft sehr
extrem lag. Die erste Wettfahrt konnten Simon und David vor einem deutschen Team
und uns gewinnen. Anschließend starteten wir nicht perfekt, doch wir konnten
noch einige Plätze aufholen, obwohl das trotz der drehenden Winde sehr schwer
war. Die zweite Wettfahrt ging dann an ein deutsches Team, vor Rasi und Rudi und
Simon und David. Wir landeten hingegen „nur“ auf dem fünften Platz. Nach diesem
Tag lagen wir hinter Simon und David, punktegleich mit einem deutschen Boot, an
dritter Stelle.
Doch am Sonntag war es um kein Eck leichter. In der Früh war es zwar sonnig,
aber der Südwind konnte sich noch nicht durchsetzen, da der Nordwind schon
dagegendrückte. Schlussendlich setzte sich der Südwind durch und wir konnten
zwei Wettfahrten durchziehen, wobei wir die Erste nur auf Platz 9 beenden
konnten. Anschließend lief es schon ein bisschen besser und wir wurden dritte.
Während der nächsten Wettfahrt hörte der Südwind rasch auf und sie musste
abgebrochen werden, doch zwei Minuten später blies der Wind mit ca. 3 Beaufort
aus Nord. In dieser Wettfahrt konnten wir der Konkurrenz erstmals das Heck
zeigen und gewannen mit einer Start – Zielführung. Dieser Sieg war für die
Gesamtwertung für uns sehr wichtig, da wir uns noch auf den zweiten Platz
vorkämpften. Der Sieg ging mit Stückl Julian und Hoesch Adrian nach Deutschland.
Auf dem dritten Platz landeten Rasi und Rudi vor Simon und David.
Link zu den Ergebnissen
Klagenfurt
Am
Freitag mussten wir gleich nach der Schule aufbrechen, um die Boote noch an
diesem Tag aufbauen zu können, da am Samstag der erste Start schon für 8:00 Uhr
angesetzt war. Manche Mannschaften, die noch Probleme mit dem Boot hatten, waren
fast bis Mitternacht beschäftigt. Am nächsten Morgen hieß es dann früh
aufstehen. Um acht Uhr wurde dann auch pünktlich gestartet, da der Wind schwach,
aber durchaus segelbar, war. In der ersten Wettfahrt konnten wir uns eigentlich
recht gut behaupten und diese auch für uns entscheiden. Anschließend frischte
der Wind ein bisschen auf und in den Böen hatten wir auch manchmal Volltrapez.
Wir starteten, wie in der Wettfahrt zuvor, als Luvboot, was uns später noch zum
Verhängnis werden sollte. Anfangs sah es noch sehr gut aus und wir konnten mit
viel Druck über das ganze Feld segeln, als plötzlich ein sehr starker
Linksdreher das Blatt wendete. Trotzdem konnten wir als drittes Boot die
Luvtonne runden, doch auf der Vorwind hatten Simon und David, die diese
Wettfahrt führten, mehr Druck und hängen uns ca. 200 Meter ab. Aber bis ins Ziel
war es noch ein weiter Weg, der noch einige Hürden mit sich bringen sollte. Dank
einer nahezu genialen Aufholjagd konnten wir bis auf 10 Meter, zum führenden
Boot, herankommen, doch kurz vor dem Ziel hörte der Wind bei uns auf und die
spannende Wettfahrt war somit beendet. Anschließend konnten wir uns noch einmal
behaupten und somit die Regatta, vor Simon und David und Vali und Simon, für uns
entscheiden.
Am Land warteten wir dann vergeblich auf Wind für eine vierte Wettfahrt, doch
auch ein Auslaufversuch brachte nicht das gewünschte Ergebnis. Am nächsten Tag
prägte leider der Regen und nicht der Wind das Wetter, doch es gab auch etwas
Positives: Wir waren schon um 8:00 Uhr zu Hause!
Breitenbrunn
Drehende aber durchaus starke
Winde prägten das vergangene Wochenende am Neusiedlersee in hohem Maße. "Doch
die Bedingungen waren für alle gleich". Nach diesem Motto segelten wir bei den Blue Sky Racing Days 2008 in Breitenbrunn.
Am Freitag war der erste Start für 10 Uhr angesetzt und der Wind lies uns auch
nicht im Stich, daher konnten wir 4 Wettfahrten segeln. Am Anfang verhielten wir
uns noch eher verhalten, weil wir noch nicht recht wussten, wer unser stärkster
Konkurrent sein wird und segelten einen sicheren zweiten Platz ins Ziel. Die
nächsten drei Wettfahrten konnten wir zwar für uns entscheiden, aber es war
alles andere als leicht, weil es sehr schwer war mehrere Boote bei diesen
drehenden Winden zu decken. Am Sonntag fing alles ähnlich wie am Vortag an und
wir konnten die erste Wettfahrt gewinnen. Doch auf der ersten Raume brach uns,
an zweiter Stelle gelegen, die Pinne und wir mussten vorläufig aufgeben. Dank
schnellem Handeln waren wir bei der nächsten Wettfahrt, mit einer neuen Pinne,
wieder am Start. Anfangs war diese noch ein bisschen gewöhnungsbedürftig, doch
trotzdem konnten wir den zweiten Platz erreichen. Zum Abschluss dieses Tages
gaben wir noch einmal Vollgas und sicherten uns einen weiteren Wettfahrtssieg.
Schon vor dem letzten Tag schien unser Sieg unvermeidlich, doch wir wollten es
noch einmal wissen und gewannen auch die letzten zwei Wettfahrten und siegten
souverän mit 9 Punkten vor Bajons/Weiss (20 Punkte) und Felzmann/Lux (21
Punkte).
Damit konnten wir unseren
Vorsprung in der aktuellen Bestenliste weiter
ausbauen und führen fast 100 Punkte vor Simon und David.
Podersdorf
Wir waren alle sehr gespannt, denn kaum einer von uns war schon einmal im Yacht Club Podersdorf und als wir dann sahen, dass kaum Wolken am Himmel waren und dass es ca. 4 Windstärken hatte stieg die Motivation extrem. Wir wollten möglichst schnell aufs Wasser, denn so einen Wind hat man nicht jeden Tag. Nachdem wir uns ein bisschen eingesegelt hatten war der Start zur ersten Wettfahrt. Da die Linie relativ lang war, konnten die meisten Boote in der Nachstartphase mit frischem Wind segeln. Doch leider wurde beim Start die Pumping-Flag nicht gesetzt, was dem einen oder anderen Boot zum Verhängnis wurde. Max und ich konnten die Wettfahrt vor Florian und Martin gewinnnen.
In der nächsten Wettfahrt hatten Lena und Zsodo, dank eines sehr guten Starts die Nase vorne, doch bei der Luvtonne konnten wir sie Überholen und den Wettfahrtssieg nach Hause fahren. Die dritte Wettfahrt war dann von einem Zweikampf zwischen uns und Florian und Martin geprägt, den wir dann im Ziel knapp gewannen. Nach dieser Wettfahrt fuhren die Optis für eine Verschnaufspause in den Hafen, doch die 420er mussten noch einmal Gas geben. An diesem Tag war es sicher die spannendste Wettfahrt, denn bis zur 2. Luvtonne war noch alles möglich. Doch am Ende der 2. Kreuz erwischten wir die besser Seite und konnten uns vom Rest des Feldes absetzten.
Eigentlich dachten die Meisten, dass der nächste Tag keine großen Überraschungen mehr bringen würde, unter anderem weil der Wetterbericht windmäßig nicht optimal war und weil die ersten zwei Plätze schon fix vergeben waren, da nur 5 Wettfahrten mit einem Streicher ausgeschrieben waren. Doch es war mit Sicherheit die spannendste Wetttfahrt der Regatta. Sie war mit vielen Führungswechseln geprägt, doch schlussendlich konnten Simon und David vor Rasi und Rudi die Ziellinie kreuzen.
Schlusseendlich gewannen Max und ich vor Florian und Martin. Drittte wurden Vali und Simon, die sich besonders freuten, dass sie endlich auf dem Stockerl standen.
Es war ein rundum super Wochenende mit viel Wind und Sonne, so wie man sich das immer wünscht würde-
Link zum YC Podersdorf und zu den Ergebnissen
Izola
Jährlich versammelt sich unter Anderem der österreichische 420er Kader in Izola, Slovenien, für eine der größten und wichtigsten Regatten im Jahr. Heuer wurde der Wettkampf von 28 Boote aus 6 Nationen geprägt. 4 Tag vor der Regatta begann das aufbauende Training mit einem einheimischen Coach, der bei allen Wind und Wetterverhältnissen die richtigen Tipps parat hatte. Nach drei spannenden Starkwindtagen konnte sich das Boot um Ferdi Gerz – welches die deutsche Rangliste führt – knapp vor dem österreichischen Team Max Trippolt und Julian Meister durchsetzen. Mit Respektabstand holten sich Rasi Bajons und Rudi Weiß noch den dritte Platz für. Leider enttäuschte uns der Wind am Finaltag, doch stattdessen fanden wir kalten Regen und kurzzeitig sogar Hagel auf dem Wasser vor.
Semesterferien in Südfrankreich
Heuer verbrachten wir die Semesterferien mit dem österreichischen 420er Kader in Hyeres. Nach der langen Autofahrt waren wir sichtlich erschöpft, doch das hinderte uns nicht daran, dass wir sofort an die Arbeit gingen. Unser Boot war seit Weihnachten nicht mehr auf dem Wasser gewesen und daher brachten wir es zuerst auf Vordermann.
Am nächsten Tag fingen wir mit unserem täglichen Rythmus an, der sich die ganze Woche hindurch kaum veränderte. Um acht Uhr begannen wir mit dem Morgensport und eine Stunde später gab es dann ein super Frühstück. Das brauchten wir aber auch, denn bis zum Abendessen gab es ja "nur" eine Jause. Die Segeleinheiten dauerten je nach Wind unterschiedlich lang und anschließend gingen wir uns noch locker auslaufen. Nach dem Abendessen wurde dann der vergangene Tag besprochen und der nächste geplant. Was danach kommt kann man sich sehr leichte denken, denn wir waren meistens sehr erschöpft von den langen Tagen und fielen glücklich ins Bett. Der Wind machte in dieser Woche was er wollte. Meistens hatten wir einen Tag viel Wind und am nächsten Tag konnten wir wegen Windmangel kaum segel. So ging es die ganze Woche. Der Vorteil war, dass wir alle Verhältnisse vorfanden und so optimal trainieren konnten. Die seglerischen Schwerpunkte langen in der Technik und im Manöverbereich. Speedvergleiche waren wegen des drehenden Windes leider nur bedingt möglich, doch wenn wir einmal anglichen waren wir sehr schnell. Unser Rezept ist einfach: Neue Vogel&Meier Segel. Nach einer langen Testphase haben wir jetzt super Segel für die kommende Saison.
Silvester in Spanien
Nachdem wir die Weihnachtstage zu Hause genossen hatten, wartete unser Boot ungeduldig auf uns. Am 27 Dezember 2007 machten wir uns auf den Weg nach Blanes, einer spanischen Stadt, die zwischen Barcelona und Palamos liegt.
Nach einer "nur" 13-stündigen Fahrt kamen wir im Hafen an, wo wir alle noch ein bisschen schliefen. Anschließend fuhren wir zu unserem Apartment, das mit 200 qm Wohnfläche, 200 qm Balkon und wunderschöner Aussicht eher einer Villa glich. Als auch das Wiener Auto in Blanes ankam, waren wir mit dem Aufbauen der Boote schon fast fertig, doch an diesem Tag fuhren wir noch nicht aufs Wasser. Die nächsten Tage vergingen sehr schnell, obwohl wir sehr gefordert wurden. In der Früh waren die Temperaturen gegen Null, doch dann wurde es eigentlich immer angenehm warm. Aber nicht nur die Temperaturen waren anstrengend, sondern generell das Wetter, denn auf dem Wasser hatte es oft eine große Welle und kaum Wind. Doch das konnten wir uns recht einfach erklären, weil es in Palamos, das nur ein paar Kilometer entfernt liegt, extrem viel Wind hatte. Doch für uns waren das die optimalen Trainingsverhältnisse, weil wir sonst nur selten die Gelegenheit haben bei so einer großen Welle zu trainieren. Ein Tag fiel den leichten Winden zum Opfer, doch wir machten das Beste daraus und fuhren nach Barcelona zum Aquarium. Am nächsten Tag warteten wir gespannt auf die erste Wettfahrt, um uns auch mit den zwei neuen österreichischen Teams Bildstein/Husmann und Meister S./Hussl aber auch der internationalen Konkurrenz zu messen. Unter anderem waren der Vierte der JEM 2007 und die Vizeeuropameisterinnen am Start. Doch der erste Start ließ auf sich warten. Die ersten 2 Tage fand keine Wettfahrt statt, doch dann war es endlich so weit. Mit den Plätzen 5, 3, 5 konnten wir uns vor Bajons/Weiss den vierten Platz sichern. Die zwei "neuen" 420er Teams konnten sich auf den Plätzen 10 und 12 behaupten. Die schlechte Nachricht war nur, dass der letzte Tag erneut den leichten Winden und der großen Wellen zum Opfer fiel.
Der größte Erfolg unserer Karriere in Frankreich!
Am 26.10.07 kamen wir ohne große Erwartungen nach Bordeaux. Der Grund dafür war, dass es eigentlich nur eine Trainingsregatta für uns war.
Da wir das einzige österreichische Boot waren hatten wir auch kein eigenes Motorboot zur Verfügung, aber zufällig lernten wir in den ersten Tagen ein schwedisches Team kennen, mit dem wir optimal trainieren konnten. Nach dem eher gemütlichen Training stand dann endlich die Regatta auf dem Programm. Am ersten Tag war der Start noch auf 14:00 angesetzt und wir konnten noch einmal ausschlafen. Anschließend stand ein nahezu perfekter Segeltag auf dem Programm. In der ersten Wettfahrt konnten wir einen sicheren dritten Platz ins Ziel fahren und das, obwohl wir zwei Kringel drehen mussten. Doch das war noch nicht alles, denn in der zweiten Wettfahrt erwischten wir einen optimalen Start und konnten uns Boot für Boot an die Spitze kämpfen und wir verteidigten den ersten Platz bis ins Ziel. Somit waren wir in Zwischenergebnis auf dem 2 Platz und gingen zufrieden schlafen, denn der nächste Tag fing früh an. Anstatt bis um 9 schliefen wir heute nur bis 8, da um 11 Uhr der Start zur dritten Wettfahrt war. Dort konnten wir den guten zweiten Platz erkämpfen, doch leider hatten wir in den darauffolgenden zwei Wettfahren kein Glück. Nach guten Starts drehte der Wind oftmals auf die andere Seite und wir waren nur vierzigstes Boot an der ersten Luvtonne. Durch schnelles und taktisch sauberes Segeln konnten wir jedoch Boot für Boot gutmachen und im Ziel waren es dann die Plätze 18 und 23. Nun wurde in Gold und Silverfleet getrennt und als Achte war die Goldfleet sicher. Doch der Start zur nächsten Wettfahrt wurde lange hinausgezögert - da noch ein Protest ausstand - der zwischen Gold- und Silverfleet entscheiden sollte. Als dann um zwei Uhr endlich Start war konnten wir zeigen was alles möglich ist. In der ersten Wettfahrt in der Goldfleet konnten wir einen Top 10 Platz einfahren und wurden Neunte. In der anschließenden Wettfahrt schafften wir dann das scheinbar unmögliche und konnten einen Start-Ziel Sieg einfahren und das in der Goldfleet! Auf dem Papier hieß das, dass wir vor dem großen Finale an der zweiten Possition lagen und nach vorne alles offen war. Wohlwissend dass auch nach hinten alles möglich ist und dass es noch ca. 10 Siegesanwärter gab und davon 9 aus Frankreich und einen aus Österreich, versuchten wir ein deffensives Finale zu segeln. In der achten Wettfahrt gelang uns das nahezu perfekte und wir überquerten die Zielliene als Zweite. Doch in der anschließenden Wettfahrt hatten wir mit der starken Konkurrenz in der Goldfleet zu kämpfen und wurden "nur" 26. Dann war der Start zur allesentscheidenden zehnten Wettfahrt. Leider verlief dieser nicht ganz perfekt, doch mit einer exzellenten Nachstartphase konnten wir Boot für Boot gutmachen und wir rundeten die Luvtonne als Zweite. Bis ins Ziel war es zwar noch weit und wir fuhren sichere Feldtaktik und konnten als drittes Boot ins Ziel einlaufen. Am Land angekommen verpackten wir unser Boot und warteten gespannt auf die Endergebnisliste. Als die Liste dann endlich ausgehängt wurde bekamen wir die größte Belohnung für das harte Training über mehrere Jahre hinweg. Wir wurden dritte und beste "nicht Franzosen" und das bei einer der größten Regatten im 420er weltweit! 121 Boote aus 8 Nationen waren am Start. Hier sind alle Ergebnisse
YCB bester Jugendclub des "Ländles"
Heute fand in Bregenz die Ehrung des Besten Sportclubs vom "Ländle" statt. Und zu unsere Freude wurde von den 5 nominierten Vereinen der Yacht Club Bregenz als Sieger auserwählt. Nich nur Preisgeld sondern auch eine sehr gute Vermarktung waren der Preis. Einerseits war die Zeitung (Vn) , andererseits auch der ORF waren vor Ort..
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mfg Julian und Max
